| Kiparissia,
die Zypressenstadt, ist eine moderne Bezirksstadt mit ca.
5.000 Einwohnern. Sie ist ein wirtschaftliches Zentrum an
der Westküste der Peloponnes.
Weithin sichtbar thront die Festung auf einem mehr als 200m
hohen Felsrücken über der Oberstadt. Die Umgebung
gleicht einem einzigen Olivengarten.
In nächster Umgebung sind einfache Restaurants und Tavernen,
wo Sie unter Schattenspendenden Bäumen das griechische
Essen und Trinken genießen können.
Kiparissia hat mehrere Banken, bei denen Sie Geld abholen
und einen Geldautomaten, an dem Sie mit Ihrer Geheimzahl und
einfacher ec-Karte Geld direkt von Ihrem Konto in Deutschland
abheben können.
Das Internet Café ermöglicht Ihnen direkten Zugang
zu Ihren Mails und zum Versenden von Mails.
Flughafen
Der nächste
Flughafen ist in Kalamata, etwa 65 Kilometer von Kiparissia
entfernt. Von April bis Oktober fliegt die Aerolloyd den Flughafen
von mehreren deutschen Flughäfen direkt an. Der Flughafen
Araxos, in der Nähe von Patras wird in der Saison 2 Mal
in der Woche von HapagFly ab Sommer 2007 von HLX, auch von
mehrerendeutschen Flughäfen, angeflogen.
Sie fliegen von den deutschen Flughäfen mehrfach täglich
nach Athen mit verschiedenen Airlines und lassen sich vom
Taxi, dem Bus, oder der Bahn von Athen nach Kiparissia fahren.
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Fährverbindung
Über
Venedig, Ancona und Brindisi erreichen Sie den Hafen Patras
mit verschiedenen Fährverbindungen ganzjährig. Ein
Autoreisezug bringt Sie bequem von mehreren deutschen Bahnhöfen
bis Bozen, Bologna oder Rimini. Von Patras nach Kiparissia
sind es noch etwa 130 Kilometer auf einer gut ausgebauten
Hauptverkehrsstrecke.
Kalo
Nero
Bei Kalo
Nero erstreckt sich vor der schmalen, landwirtschaftlich genutzten
Küstenebene und dem einige Hundert Meter weiter landeinwärts
aufsteigenden Bergen ein feinkiesiger, fast unabsehbar langer
Strandstreifen. Nur in Kalo Nero gibt es Hotels und Tavernen,
schon einen Ort weiter in Richtung Patras gibt es nur Strand,
keine Stege, keine Kioske, keine Hotels und Tavernen.
Autovermietung
Sie können
direkt von Deutschland aus einen Mietwagen buchen und am jeweiligen
Flughafen in Empfang nehmen. Die Preise differieren nach Saison.
Mit einem kleinen Jeep können Sie herrliche Touren im
Gelände und in den Bergen unternehmen.
Bus-
und Zugverbindungen
Die Peloponnes
ist verkehrstechnisch gut erschlossen. Für ein paar Euro
fahren Sie täglich mehrmals nach Athen, nach Patras,
nach Olympia (ca. 60 Kilometer) und zu anderen Stätten.
Da die Ankunfts- und Abfahrtszeiten nicht genau vorherzusagen
sind, empfiehlt es sich bei Ausflugstouren einen Mietwagen
oder den eigenen PKW zu benützen.
Ärzte
und Apotheken
In Kiparissia
gibt es mehrere niedergelassene Ärzte und Apotheken.
Für akute Notfälle steht eine Klinik mit Ambulanz
rund um die Uhr in Kiparissia bereit. Eine größere
Klinik ist in Kalamata und die nächste Universitätsklinik
mit einem hohen Standard ist in Patras. Für Ausländer
ist die klinische Versorgung kostenfrei.
Sportmöglichkeiten
Wassersport am
Meer: Segeln, Surfen, Motorbootfahren - Sportgeräte sind
am besten selbst mitzubringen. In Kiparissia gibt es seit
2005 ein Wassersportzentrum, an dem auch Wasserski möglich
ist und Surfborte ausgeliehen werden können.
Schwimmen und Schnorcheln kann man im glasklaren, warmen Wasser
und im Wasserfall bei Yalova mit glasklarem und eiskaltem
Wasser kann man sich auch mal abkühlen.
Wandern
in einer reizvollen Berglandschaft oder Joggen am kilometerlangen
Strand.
Abenteuerfahrten mit dem Jeep auf Entdeckungstour zu versteckten
Bergdörfern, Klöstern, mächtigen Bergmassiven.
Lohnenswert sind auch Ausflüge zu den Klosteranlagen,
die die Mönche in Schwindelerregender Höhe in die
Felsen reingebaut haben. Von Kalo Nero gut über Stemnitsa
zu erreichen ist das Kloster Moni Podromou.Radfahren auf abgelegenen,
idyllischen Wegen.
Informationen
über Land und Leute
Die Peloponnes
abseits der bekannten Touristenrouten ist eine noch weitgehend
unbekannte, ursprüngliche Region Griechenlands mit zahlreichen
kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.
Genießen Sie die ursprüngliche Gastfreundschaft
der Griechen. Die Peloponnes wird auch Insel des Lichts genannt.
Der Apollon Tempel gehört zu den besterhaltenen
Tempelanlagen
Die Peloponnes ist die vierfingrige Hand, die Griechenland
Asien und Afrika entgegenstreckt.
Über die Halbinsel gelangten große Kulturen nach
Europa, und von hier aus wurde in vorantiker und antiker Zeit
der Mittelmeerraum kolonisiert. Zeugnisse großartiger
Vergangenheit, die Sie in einzelnen Touren von Kiparissia
aus besichtigen können, sind unter anderen:
Der
Apollontempel von Vassae
Der Apollontempel
von Vassae liegt in einer abgeschiedenen kargen Bergregion,
aus der plötzlich ein riesiges weißes Zelt hervorragt.
Es wurde zum Schutz vor weiterer Verwitterung bis zur endgültigen
Restaurierung des Tempels angebracht. Er ist ein hervorragend
erhaltenes Baudenkmal zu Ehren des Gottes Apollon, das erst
1765 wiederentdeckt wurde.

Epidauros
- Antikes Sommertheater und Stätte der Wunderheilungen
Das Amphitheater
von Epidaurus mit seiner sagenhaften Akustik zieht jedesJahr
viele Besucher zu den schönsten Stücken des klassischen
griechischen Theaters.
Die Wunderheilungen, die Priester in Epidauros bewirkten,
entsprachen denen von Lourdes. Wir heute bezeichnen den asklepischen
Heilschlaf vielleicht als psychotherapeutisches Verfahren.
Die Heilung der Kranken wurde günstig beeinflusst durch
Traumdeutung und Suggestion, mildes Klima, Ruhe, warme und
kalte Bäder, reines Wasser und verschiedene Kräutermedizin.
Arkadien-
eine Schäferidylle?
18 Jahrhunderte
war Arkadien mit dem Mythos vom Goldenen Zeitalter verbunden,
beschrieben von zahlreichen Poeten und Dichtern. Goethe beschreibt
es in seinem Faust als pastorale Idylle, wo Schäfer die
Hirtenflöte blasen und Schäferinnen Kränze
flechten.
Wer die alpine Provinz mit eigenen Augen gesehen hat, entdeckt
eine wilde Gebirgslandschaft, mit teils nackten Felsenketten,
teils prachtvollen Kiefernwäldern, immer ernst wie seine
Bewohner - Bauern, Hirten und Jäger.

Olympia-
Wettkampf der Menschen oder Friede der Götter?
Dieser Ort ist wie kein anderer geschaffen,
dem einzelnen Menschen inneren Frieden zu schenken - in einer
für Griechenland ungewöhnlich harmonischen Landschaft
haben die Alten Griechen eine ihrer großartigsten Ideen
umgesetzt, den panhellenischen Waffenstillstand während
der alle 4 Jahre gefeierten olympischen Spiele. Zu den olympischen
Spielen der Neuzeit wird auch heute noch das Olympische Feuer
entzündet und zu den jeweiligen Austragungsorten gebracht.
2004 findet die Olympiade auch an den Sportstätten von
Olympia statt.
Sparta
und Mistra - Krieger und Mönche
Wer sich
an die Härte und Disziplin berühmter Spartaner erinnert,
die ihre Stadt zum Zentrum einer gefürchteten Großmacht
in der hellenischen Welt machten, findet heute stattdessen
eine ländliche Kleinstadt. Erst wieder von König
Otto 1834 neu gegründet - wurde es von den bayerischen
Städteplanern zufällig in seiner alten Regelmäßigkeit
wiederaufgebaut. Sparta ist heute neben seinen antiken Sehenswürdigkeiten
wegen seiner blühenden Gärten in lieblicher Landschaft
bekannt.
Mistra machten die byzantinischen Kaisersöhne zum glanzvollen
Mittelpunkt einer Wiedergeburt der hellenischen Kultur im
13. Jahrhundert.
Dieser verzauberte, menschenleere Ort mit seiner mächtigen
Festung am Hang des Taygetos, mit verfallenen Kirchen, Klöstern,
Palästen, mit steilen, engen Treppen und Stufengassen
bildet eine ideale Kulisse für unsere Phantasie. Hier
blühte im 13., 14. und 15. Jahrhundert das Leben, während
im übrigen byzantinischen Reich Weltuntergangsstimmung
herrschte.
Wirtschaft
Landwirtschaft
ist die Haupteinnahmequelle der Peloponnes. In den fruchtbaren
Tälern und in den Küstenregionen gedeihen Zitrusfrüchte,
Feigen, Datteln, Melonen, Pfirsiche, Aprikosen, Gurken, Tomaten,
Paprika, Auberginen, Tabak, Wein, Baumwolle, Erdnüsse,
Reis und Rosinen. Auf weniger fruchtbaren Böden wachsen
Olivenbäume und werden Schafe und Ziegen gezüchtet.
Flora
und Fauna, Klima
Das Jahr gliedert sich in drei Jahreszeiten.
Im Frühling, in den Monaten März
bis Mai, ist die Vegetation farbenprächtig und üppig.
Die Halbinsel ist in eine Blumen-und Blütenpracht getaucht.
Es blühen Narzissen, Hyazinthen, Iris, Safran, Lilien,
Mohn und Margariten und bilden einen bunten Teppich; Alpenveilchen,
Tulpen, Primeln und Anemonen stehen in Kolonien zusammen,
an Schönheit nur von den königlichen Orchideen übertroffen.
Die Hochwiesen sind mit Krokussen übersät. Die Berge
legen ihr Schneekleid ab und hüllen sich in majestätisches
Grau.
Im Sommer, von Juni bis Oktober, mit Temperaturen
von 25-32 Grad C. fallen kaum Niederschläge. Trotzdem
bleibt die Region grün - Zypressen, Eukalyptusbäume,
Oliven und Kiefernbäume prägen das Bild der reizvollen
Landschaft, Opuntien und Agaven blühen, die Bouganvilleen
verwandeln Häuser und Gärten in eine violette und
rote Blütenpracht. Intensiv duftet der Jasmin. Der Wildwachsende
Oleander säumt mit seinen roten, weißen und zartrosa
Blüten die Straßen bis weit in den September hinein.
Die Badezeit beginnt Ende April (etwa 19,5
Grad Wassertemperatur) und endet erst im November. Im Juli/
August beträgt die Wassertemperatur etwa 26 Grad Celsius:
Zu Beginn
der Regenzeit im November nach der Wein-und Olivenernte erfrischt
sich das Land - jetzt ist die beste Pflanzzeit. Um Weihnachten
und Neujahr und im Februar gibt es manchmal so warme Tage,
dass Sie im T-Shirt draußen sein können.
Peloponnesische
Küche
Die Peloponnesische
Küche geht auf das einfache Mahl der Bauern und Hirten
zurück. Lange Garzeiten bei kleiner Flamme und mannigfache
Gewürze verleihen den Speisen ihr besonderes Aroma. Essen
kann man in den malerischen Restaurants und Tavernen. In den
meisten wird selbstgemachter Wein aus Fässern serviert
und zu Aufläufen, gegrilltem Fleisch oder Fisch und griechischem
Salat gereicht. In Vitrinen sind die angebotenen Gerichte
ausgestellt, so dass man auch ohne Kenntnis der griechischen
Sprache sein Essen bestellen kann.
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